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Oklahoma Boomers – Der Traum von einem Spiel

Gepostet von am 1:05 pm in Blog | Keine Kommentare

Der Traum Ich erinnere mich noch daran, in einem Traum Oklahoma Boomers gespielt zu haben. Nun, um ganz ehrlich zu sein, habe ich nicht direkt davon geträumt. Aber ich erinnere mich aufgewacht zu sein und eine Notiz vorgefunden zu haben, die ich im Dunklen hingekritzelt habe. Leider war sie nur schwer verständlich, weil meine Handschrift nicht gut ist. Das gilt vor allem wenn ich nicht sehen kann, was ich schreibe. Jedoch habe ich trotzdem irgendwie die Bedeutung verstanden. Die große Überraschung war, dass es wie eine interessante Spielidee aussah. Meistens sind die Spiele, die ich in meinen Träumen spiele, sehr gut. Doch im kalten Tageslicht ist es einfach, die Fehler zu erkennen. Meist dumme und langweilige Titel, oder komplett unverständliche Spiele. Doch dieses Mal war es anders. Dieses Spiel könnte sogar funktionieren. Also begann ich, den Traum auszuarbeiten.   Steine und Türme Das Spielbrett (wie Schach) war mit Steinen gefüllt, einer pro Feld. Bei jedem Zug konnte ein Spieler sich entscheiden, einen Turm anstatt eines Steins zu platzieren. Die Türme konnten nicht bewegt werden. Natürlich konnten sie das nicht, es waren Türme. Aber sie konnten sich gegenseitig über die Diagonale Angreifen. Wenn man angegriffen hatte, mussten alle Steine entfernt werden, die zwischen den Türmen lagen. Damit war dieses Spiel mehr oder weniger das genaue Gegenteil von Oklahoma Boomers, wo an den Kreuzungen Steine platziert werden können. Durch das Entfernen der Steine wurde die Macht der Türme verringert, weil sie keine Macht hatten, wenn keine Steine um sie waren. Sie haben dadurch eigene kleine Inseln erschaffen. Zum Ende des Spiels wurden die verbliebenden Steine gezählt, die direkt an den Türmen angelegt waren. Das Spiel funktioniert und war auch interessant zu spielen, aber es fehlte am Ende das gewisse Etwas. Das genaue Gegenteil Nach fünf verschiedenen Versionen habe ich probiert, das Prinzip umzuwandeln. Ein leeres Spielfeld, wo die Steine platziert werden konnten, anstatt sie zu entfernen. In den nachfolgenden Versionen haben sich die Türme in Magier und dann wieder in Türme verwandelt, am Ende jedoch magische Türme. Es gab auch einige kleine Regeländerungen. Mein Durchbruch kam in der neunten Version des Prototyps, als die Türme sich bewegen konnten. Nun wurde das Spiel richtig interessant. Mein jüngster Bruder hat mich zu dem Zeitpunkt gerade besucht und er stimmte zu, eine Partie zu spielen. Es war ein wunderschöner Tag und wir saßen unter einem Ahornbaum in meinem Garten, tranken unsere Drinks und spielten „towers“, der damalige Arbeitstitel. Das erste Spiel dauerte nur 10 Minuten, mein Bruder war total besiegt. Aber als wir die nächste Partie spielten, lernte er von seinen Fehlern und schnell wurde die Partie gut. Die Dauer einer Runde stieg stetig an, bis sie circa bei 25-30 Minuten war. Jeder von uns dachte über seine Züge mit mehr Eifer nach, bis die Spiele immer ganz knapp ausgingen. Wir hatten einen großartigen Nachmittag! Inspiriert von diesem Erfolg, habe ich Illustrationen zur nächsten Version der Regeln hinzugefügt. Beim nächsten Schritt ging es in die Welt hinaus, wo ich viele Spieler nur die Anleitung meines Prototyps erhielten. Ich wollte sehen, was sie machen würden, wenn ich ihnen nur die Spielregeln gab. Das funktionierte zugegebener maßen nicht so gut. Aber die meisten Spieler haben trotzdem gerne das Spiel und die Regeln getestet. Da die Rückmeldungen aber so positiv waren, habe ich als nächstes über eine...

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